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Artikel aus Dorfener Anzeiger

Artikel aus DORFENER ANZEIGER  vom 4.3.2004 von Albert Zimmerer
Schau rein bei: �www.isen-online.de�

Endlich ist ein eigener PC im Haus, günstig erstanden bei ALDI oder LIDL, aber was tun, wenn schon die Grundkenntnisse fehlen? Hier hilft der gemeinnützige Förderverein Bürger-Online (FBO), der den Neueinsteigern mit Rat und Tat zur Seite steht. Vorstandsmitglied Barbara Bernauer stellte sich beim jüngsten Mitgliedertreffen im Gasthof Klement als Ortsbetreuerin für Isen vor. 

Die ehemalige Siemens-Angestellte aus Baldham lebt seit drei Jahren in Isen. Zuletzt arbeitete sie an der firmeneigenen Internet-Präsentation. Das dabei erworbene Wissen bringt die umtriebige Ruheständlerin nun beim FBO engagiert mit ein. Als es darum ging, für alle Orte im FBO-Wirkungskreis von Waldkraiburg bis Lengdorf sogenannte Orts-Portale zu erstellen, war Bernauer sofort mit dabei. Die Internetseiten www.isen-online.de wurden von ihr eigenhändig und völlig unentgeltlich entworfen. Darin findet man umfassende Informationen zu allen Belangen des täglichen Lebens von �Behörden� bis �Tourismus�. Vor allem kulturelle �Events� finden hier ihren Niederschlag. �Jeder Isener kann sich darin kostenlos verlinken lassen�, lautet Bernauers Angebot. Auch für das Erstellen von Internetseiten gibt Bernauer umsonst Ratschläge. Sie macht es aus Spaß an der Freud und sieht als Neu-Isenerin darin die Möglichkeit, viele Leute kennen zu lernen. Für weitergehende Informationen verweist Bernauer auf das gerade erschienene neue Schulungsprogramm des FBO. Die Kurse werden bereits ab 35 Euro angeboten und finden zum Teil, quasi nebenan, im Computerraum der Isener Volksschule statt. Obwohl www.isen-online.de nicht die amtliche Internetseite des Marktes Isen ist, lobt Bürgermeister Siegfried Fischer in seinem Grußwort auf dieser Seite die �ganz besonders attraktive Art und Weise� der Präsentation, �die unsere Gemeinde so lebendig und vielfältig darstellt, wie sie tatsächlich ist�.

Artikel aus DORFENER ANZEIGER  und Intelligenzblatt: März 2006

Seit fünf Jahren leben sie nun in Isen, jedermann kennt sie vom Sehen, die wenigsten mit Namen. Die engagierten Amateurfilmer Barbara Bernauer und Adalbert Becker lassen kein kulturelles Ereignis im Gemeindebereich aus und sind meist mit zwei Kameras zu Gange, um jedes Detail festzuhalten. Das ganze selbstverständlich ohne Bezahlung, denn ums Geld geht es den beiden nicht. Bernauer und Becker sind Film-Enthusiasten, die mit viel Idealismus ihr Hobby betreiben. Unmengen an Zeit und Materialkosten werden da in Kauf genommen, "aber man gibt nicht nur, es kommt auch viel zurück", gesteht Bernauer. Die umtriebige Ruheständlerin ist zudem Expertin für Internet-Auftritte und Vorstandmitglied des Fördervereins Bürger-Online. Nicht nur auf ihren eigenen Seiten "isen-online.de" kann man sich von ihrem Können überzeugen, Bernauer hat auch Internet-Seiten für viele Vereine gestaltet - zum Nulltarif versteht sich. Sie war auch damals vor 13 Jahren die treibende Kraft, gerade hatte sie Adalbert kennen gelernt, die beide zunächst zum Münchner Filmclub brachte und ab 1996 in den Vorstand des Landesverbandes "Film und Video Bayern". Auf unzähligen Filmfestivals vom Regional- bis zum Bundeswettbewerb reifte ihr Blick für das Wesentliche und 2004, als die Weltfilmfestspiele der Amateure zum ersten Mal in Bayern stattfanden, waren Bernauer und Becker im Organisations-Komitee vertreten. Ihre große Erfahrung war ausschlaggebend dafür, dass der Landesverband nun die Ausrichtung der "27. Bayerischen Filmfestspiele für Amateure" ganz in die Hände der beiden legte. Zum Glück bot Sankt Wolfgangs Bürgermeister Jakob Schwimmer spontan die Goldachhalle zur kostenlosen Nutzung an, so dass dem laut Schwimmer "größten Ereignis in diesem Jahr nach dem Papst-Besuch" nichts mehr im Wege steht. Viele schlaflose Nächte und arbeitsreiche Tage habe es gebraucht, erzählt Bernauer, "aber jetzt steht alles". Vom 31. März bis 2. April werden Film-Beiträge aus ganz Bayern gezeigt. Den von einer Jury gekürten Siegern winkt der von Ministerpräsident Edmund Stoiber gestiftete "Große Bayerische Löwe mit Rautenschild", der auch als Oskar der Amateurfilmer gilt. Die Veranstaltung ist öffentlich, bei freiem Eintritt für alle Besucher. A. Zimmerer

Artikel im Lokalteil der Süddeutschen Zeitung vom 10.2.2006

St. Wolfgang  Zum ersten Mal finden im Landkreis die �Bayerischen Film- und Video Festspiele� statt. Es handelt sich um Festival für Kurzfilme, bei dem die besten Beiträge aus den drei Landesfilmwettbewerben Franken, Südbayern und Niederbayern sowie der Siegerfilm des Wettbewerbs �Jugend filmt� gezeigt werden. Veranstaltungsort ist die Goldachhalle in St. Wolfgang; das Festival beginnt am Freitag, 31. März, und endet am Sonntag, 2. April. 

Die treibenden Kräfte, die das Festival in den Landkreis geholt haben, sind die Isener Filmer Barbara Bernauer und Adalbert Becker. Maßgeblichen Anteil hatte auch der Bürgermeister von St. Wolfgang, Jakob Schwimmer, der die Goldachhalle drei Tage kostenlos zur Verfügung gestellt hat. �Horrende Saalmieten�, sagt Bernauer, könne sich ein Amateurverband nun mal nicht leisten. Leer geht die Gemeinde St. Wolfgang allerdings nicht aus: Bernauer dreht einen Film über die Gemeinde, dessen erster Teil bereits beim Wettbewerb �Unser Dorf soll schöner werden� gezeigt wurde: St. Wolfgang wurde Landkreissieger. 
Das Festival ist der Höhepunkt für die im Verband zusammengeschlossenen 64 Clubs mit etwa 1200 Mitgliedern. Seit die Digitaltechnik Einzug in die Filmerei gehalten und dass Drehen und Schneiden auch auf semiprofessionellem Niveau erschwinglich gemacht hat, hat dieses Hobby viele neue Freunde gewonnen. Bernauer betont, dass es sich bei den Kurzfilmen nicht um Beiträge im Stil von �Pleiten, Pech und Pannen� handelt, sondern um ambitionierte Werke. Reportagen und Dokumentationen bilden den Schwerpunkt, aber auch Trick- und Spielfilme sind dabei. Das �Salz in der Suppe�, sagt Bernauer, sind Filme von Jugendlichen, die sich mittels ungewöhnlicher Betrachtungsweisen mit Themen wie Beziehungen oder Drogen auseinander setzen. 
Das Festival ist für manche Teilnehmer auch ein berufliches Sprungbrett in die Filmbranche. Beispielhaft ist die Karriere von Thomas Stellmach. Der Straubinger hat 1997 für seinen animierten Kurzfilm �Quest� sogar einen Oskar erhalten. Seither produziert er witzige Werbespots für Wrigley's, Kentucky Fried Chicken und Premiere. 
Auch von staatlicher Seite wird der künstlerische Wettbewerb anerkannt und gefördert. Der beste Kurzfilm wird, wie beim Bayerischen Filmpreis, mit dem großen bayerischen Löwen aus Porzellan ausgezeichnet. Spartensieger erhalten eine kleinere Ausgabe. Staatsminister Erwin Huber kommt am dritten Festivaltag nach St. Wolfgang, um die Preise zu verleihen. 
Dennoch handelt es sich nicht um eine elitäre Veranstaltung nur für das Fachpublikum, im Gegenteil: Barbara Bernauer hofft, dass sich viele Interessenten aus der Region Zeit nehmen, vorbeizuschauen. Es sei ein ganz zwangloses Festival, der Eintritt ist frei, und da manche Filme nur drei Minuten dauern würden, sei Abwechslung geboten. Die Filme werden in der Goldachhalle auf einer Großleinwand gezeigt, wer zwischendrin einen Kaffee trinken wolle, könne die Beiträge im Vorraum auf zwei Bildschirmen weiter verfolgen. Bernauer schwärmt von der kreativen Atmosphäre, außerdem könne man einen �Haufen nette Leute� kennen lernen. 
Das Programm mit Inhaltsangaben zu den einzelnen Filmen will Bernauer eine Woche vor Festivalbeginn ins Internet stellen. Die Adresse lautet: http://www.film-festspiele.de/2006/.Nähere Informationen sind auch auf der Homepage der Gemeinde St. Wolfgangzu finden: http://www.st-wolfgang-ob.de/<QM>Thomas Daller
 
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